Reich der Schatten
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tja...das gedicht habt ihr einem spiel namens duck duck goose zu verdanken, bei dem ich zur strafe n 12zeiler üba geduld schreiben musst

Geduld
Mit den Füßen über den Boden scharren
Die Stühle beim Kippeln Knarren
Die Finger zappeln hin und her
Geduld ist manchmal ziemlich schwer

Keine Zeit zu warten
Wartedauer kaum zu ertragen
So zeigt sich fehlende Geduld
Daran ist nichts anderes Schuld

Nicht umsonst gilt sie als Tugend
Am besten man trainiert sie in der Jugend
Mit Geduld kommt man viel weiter
Bleibt lustig, fröhlich und heiter
5.2.07 19:09




Erinnerung

das gedicht ist jmd. gewidmet

Ich seh in den Spiegel
doch seh mich nicht
seh nur ein Gesicht, meins?

Rote Augen, dunkle Ränder
blaß und verschmiertes Make-up
mag nicht weiter hinuntersehen

Dünner Körper, eher mager
Narben auf den Armen
manche schon weiß, andere blutig

Ertrage den Anblick nicht länger
will nicht sehen was ich getan habe
was ich mir selbst angetan habe

Schlage auf den Spiegel, zerschlage ihn
meine Hände fangen an zu bluten
versuch das Gefühl der Freude zu unterdrücken

Was ist aus mir geworden?
Wie konnte es nur soweit kommen
Werde mich wohl ändern müssen

Doch erinner mich, das war der Grund
bin immer wieder gescheitert
Wann lern ich mich selbst zu akzeptieren?
5.2.07 19:07


während ich so geschrieben habe und die worte mal wieder flossen, ist mir eins klar geworden
mein traum ist nicht etwas zu veröffentlichen sondern geschichten zu schreiben, die einfach den menschen gefallen nicht nur freunden etc die nicht objektiv sind, sondern einfach richtig gutes zu schreiben was sie wirklich lesen wollen
23.9.06 17:06


Unter Expierences gibt es eine neue Story, obwohl es vielleicht eher unter Essay oder sowas passt. Keine Ahnung. nun auf jeden fall erklärt der Text die seltenen neuen Beiträge. Ach ja vor einiger Zeit ist Flucht vor der Welt als AStory hinzugekommen. Eigentlich sollte es ja ein mehr teioliger Rman werden aber das wird wohl nix mehr^^
liebe grüße angi
23.9.06 16:59


Träume

Sie wusste, dass sie einfach nur etwas für tun brauchte. Daran arbeiten musste. Doch stattdessen trauerte sie ihrem Traum einfach hinter her. Es war falsch. Sie war viel zu jung um jetzt schon auf zu geben und es gab auch viel zu viele Wege um an ihr Ziel zu kommen. Doch irgendwie gelang es ihr einfach nicht. Eigentlich war es nicht schwer. Sie müsste sich einfach wieder an den Rechner setzen oder Stift und Papier zur Hand nehmen. Doch meist verspürte sie keine Lust dazu. Oder viel mehr, sie wusste das es nicht mehr wie früher war. Da hatte sich die Hand wie von selbst über die Tastatur bewegt oder über das Papier. Doch jetzt…. Die Worte flossen einfach nicht mehr. Und vielleicht machte ihr das am meisten Angst. Denn eigentlich liebte sie das Schreiben. Doch im Moment sah es so aus, als ob nie wieder eine fertige Geschichte durch ihre Hände entstehen würde. Sie wusste auch nicht woran es lag. Denn manchmal verspürte sie ein solch starkes Bedürfnis einfach wieder zu schreiben und doch blieb das Blatt, wenn es dann vor ihr lag leer. Wie sollte sie dann an ihren Traum festhalten? Ohne etwas zu schreiben konnte sie ihn auch nicht erfüllen. Denn sie wünschte sich einfach nur, dass einmal eine Geschichte von ihr veröffentlicht wird.
Oh, sie hatte dafür viel getan. Sie hatte überall geschaut, wo ein passender Schreibwettbewerb für sie war und schließlich einen gefunden. Doch bis heute blieb die Antwort aus ob die Geschichte in die engere Wahl gekommen war. Außerdem hatte sie sich mit einer Geschichte für ein Schreibseminar beworben und gehörte dann tatsächlich zu den 10 zugelassenen Teilnehmern. Leider konnte sie dort aber nicht hin, denn an einem der Seminartage schrieb sie ihr Probe-Abitur. Trotzdem war sie anfangs sehr stolz darauf gewesen. 1 von 10 Teilnehmern.
Sie selbst wusste aber nicht ab welchen Zeitpunkt es angefangen hatte so schwer zu werden. Solange war es noch gar nicht her, wo sie neue Geschichten angefangen hatte, aber es war eine Qual gewesen sie zu schreiben. Denn jeder Satz musste sich überlegt werden und vorher da war es alles automatisch passiert. Ihre Hände waren schneller als ihr Gedanken und sie war manchmal selbst überrascht gewesen, was diese schrieben.
Aber was sollte sie nun tun? Aufgeben? Ihren Traum? Das gesamte Schreiben? Es einfach mit dem Schreiben wieder versuchen? Sie wusste es nicht. Spürte nur immer mal wieder die Schwere und den Schmerz im Herzen. Als hätte sie etwas Kostbares verloren. Ein Film wo Menschen ihre Träume verwirklichten brachten sie oft fast zum Weinen.
Aber was tun?
23.9.06 16:56


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